Kapitel 2.15 der Botschaft (S. 995–1001) beschreibt das Protokoll über die parlamentarische Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der EU. Es schafft einen Gemischten Parlamentarischen Ausschuss für den regelmässigen Dialog.
Das Protokoll ist rechtsverbindlich, aber nicht referendumspflichtig. Es institutionalisiert den parlamentarischen Dialog durch einen Gemischten Parlamentarischen Ausschuss (GPA), der Mitglieder der Bundesversammlung und des Europäischen Parlaments zusammenbringt. Der Ausschuss tagt mindestens einmal jährlich und kann Empfehlungen an die Exekutiven richten.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Form | Protokoll (Anhang zum Paket) |
| Rechtsverbindlichkeit | Ja |
| Referendumspflicht | Nein |
| Personalbedarf | 1 VZÄ (Parlamentsdienste) |
Der GPA ist das zentrale Organ der parlamentarischen Zusammenarbeit:
Zusammensetzung:
Arbeitsweise:
Der GPA ergänzt und formalisiert bestehende Kontakte:
Der Personalbedarf ist bescheiden: 1 Vollzeitäquivalent (VZÄ) bei den Parlamentsdiensten für:
| Aspekt | Detail |
|---|---|
| Rechtsform | Protokoll (rechtsverbindlich) |
| Referendumspflicht | Nein |
| Organ | Gemischter Parlamentarischer Ausschuss |
| Zusammensetzung | Bundesversammlung + EU-Parlament |
| Frequenz | Mindestens 1x/Jahr |
| Personalbedarf | 1 VZÄ Parlamentsdienste |
| EFTA-Delegation | Beobachterstatus |